BIOGRAFIE

Benjamin Herzl, 1994 in Salzburg geboren, stammt aus einer Musikerfamilie. Bereits ab dem Alter von drei Jahren erhielt er Violinunterricht bei seinem Vater, 2005 wurde er in das „Leopold Mozart Institut für Hochbegabte“ an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Klara Flieder aufgenommen. 2011 wechselte er an die Wiener Musikuniversität zu Christian Altenburger. In der Saison 2011/2012 erhielt er die ehrenvolle Einladung, an der „Kronberg Academie“ mit Christian Tetzlaff zu arbeiten. Er erhielt Unterricht u. a. von Pierre Amoyal, Vadim Gluzman, Thomas Riebl, Benjamin Schmid und Ivry Gitlis.

Zwischen 2004 und 2006 gewann Benjamin Herzl mehrfach erste Preise beim Wettbewerb „Prima la Musica“ als Solist und Kammermusiker. 2007 gewann er das Mozart-Auswahlspiel der Unversität Mozarteum und gab in Folge sein Solisten-Debüt mit dem ''Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim'' unter der Leitung von Klaus Arp. 2008 war Benjamin Herzl Sieger im Europäischen Wettbewerb „A.u.V. Marcosig“ in Gorizia/Italien, mit anschließenden Konzerten in Venedig und Udine.

Einladungen erhielt er zu renommierten Festivals wie z. B. „Internationales Bachfest Salzburg“, „Haniel Akademie Duisburg“, „Festspiele Mecklenburg-Vorpommern“, „Internationales Mozartfest Mannheim“, „Europäisches Festival Passau“ oder ,,Diabelli Sommer Mattsee”.

Schon seit geraumer Zeit widmet sich Benjamin Herzl neben seinem Studium in Wien dem Jazz und der Klezmermusik und trat im Eröffnungskonzert des „10. KlezMORE Festival Vienna“ in einem der renommiertesten Jazzclubs Europas, dem „Porgy & Bess“, in Wien auf.

Nach einem Auftritt 2013 mit dem ''Georgischen Kammerorchester Ingolstadt'' unter der Leitung von Lavard Skou-Larsen wurde Benjamin Herzl als Stipendiat der ''Mozart Gesellschaft Dortmund'' ausgewählt und spielte 2014 zusammen mit den ''Salzburg Chamber Soloists'' im ausverkauften Konzerthaus Dortmund das Violinkonzert von W. A. Mozart KV 219. Ende des Jahres stellte er sich zusammen mit dem renommierten Pianisten Christopher Hinterhuber dem Wiener Publikum vor und im ''Salzburger Kammermusikfestival 2015'' musizierte er u.a. mit Thomas Zehetmair, Clemens Hagen und Thomas Riebl.

Am 1. Januar 2015 gab Benjamin Herzl sein Debüt im Großen Festspielhaus in Salzburg. Zusammen mit der ''Philharmonie Salzburg'' unter der Leitung von Florian Krumpöck brillierte er dort mit der „Carmen Fantasie“ von Jenö Hubay.

Im Juni 2015 lud ihn die '''Deutsche Kammerakademie Neuss'' ein, in der Klassiknacht im Rosengarten vor achttausend Zuhörern aufzutreten.

Im Rahmen des Festivals „Dialoge – Grenze“ der Stiftung Mozarteum Salzburg war er im Dezember 2016 gemeinsam mit Rafael Fingerlos und Sascha El Mouissi im Mozarteum zu Gast.

Ebenfalls bei der Internationalen Stiftung gab er im Februar 2017 sein vielbeachtetes Debüt zusammen mit dem Pianisten Ingmar Lazar, welches zu einem sofortigen Reengagement geführt hat.

Zuletzt reüssierte Benjamin Herzl im Festival „LOISIARTE“ als Solist und teilte sich das Podium u.a. mit Patrick Demenga, Christopher Hinterhuber, Reinhard Latzko und Michel Lethiec.

Im Mai 2017 wurde eine zweistündige Konzertsendung aus Live-Aufnahmen seiner vorhergehenden Auftritte auf Ö1 ausgestrahlt.

Benjamin Herzl ist Preisträger des ''Internationalen Brahmswettbewerbs 2016'' sowie Gewinner des ''Vadim Repin Mozart Preises''.

 

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